| Zeindler-Krimi
Peter Zeindler – Fortsetzung folgt…
Speziell für die Zurich Jazz Orchestra-Serie im Moods hat der
Zürcher Krimiautor Peter Zeindler eine Geschichte geschrieben.
Gerne können Sie diese bestellen unter b.uhlmann@stagecoach.ch.

Teil 1
Eigentlich sieht er nicht wie ein Verbrecher aus. Und er hat ja
auch noch kein Verbrechen begangen. Doch manchmal, wenn er so dasteht,
seine kräftigen Finger auf der Höhe des linken Ohres,
den Blick leicht abgewandt, und wenn er dazu sein kleines lüsternes
Spitzmäulchen unter dem Schurrbart macht und diesen gierigen
Blick hat, der durch das kunstvoll drapierte weiße Haar zwar
etwas gemildert wird (wobei er ja vielleicht nur an Schokolade denkt)
kann ich mir vorstellen, dass er es tun wird. Leute in seinem Beruf
sind ja mit der Zeit reif für die Psychiatrie. Besonders einer
wie er, der zu den Einsamen seines Fachs gehört: Eingeklemmt
zwischen Flügel und Schlagzeug muss er sich Gehör verschaffen,
obwohl er ja eigentlich nur immer einen einzigen dumpfen Ton aufs
Mal erzeugt. Er knüpft zwar an diesem wunderbaren Teppich mit,
auf dem sich seine sogenannten Kollegen dieses Männervereins
immer wieder, vom Scheinwerfer angestrahlt, im Solo produzieren
dürfen, aber er fällt, musikalisch gesehen, nicht wirklich
auf. Eher rhythmisch. Und visuell wegen seiner ausladenden Erscheinung.
Natürlich darf er ja auch ab und zu seine Fingerfertigkeit
beweisen: Aber wenn seine Finger dann über den Hals seiner
Dicken wuseln, manchmal hart zugreifen, ihn manchmal auch liebkosen
und ihr kleine freudige Laute entlocken, ist man zwar begeistert,
aber das Ganze hat auch etwas Anrührendes. Dieses Gefühl,
bin ich mir sicher, will er vor allem beim weiblichen Publikum nicht
wecken. Er will uneingeschränkte Bewunderung. Darauf ist er
aus. Und darum wird er dieses Verbrechen begehen. Er peilt den Top
an. Und der Weg dahin kann nur über eine Leiche führen.
Warum braucht dieser Mann als einziger der Band immer zwei Notenständer
nebeneinander? Sie wissen es nicht? - Dann warten Sie ab!
Teil 2
Warum er als einziger der ganzen Band zwei Notenständer nebeneinander
stehen hat? Er hat die gesamte Partitur immer vor sich. Er will
den ganzen Apparat im Griff haben. Der Mann hat Allmachtsansprüche.
Vielleicht leitet er sie ja auch von den Dimensionen seines Instruments
ab. Er will wissen, wann wer seinen Einsatz hat. Oder ihn verpasst.
Ihm entgeht nichts. Aber er entgeht den andern. Eigentlich ist er
trotz seines Instruments eine unauffällige Erscheinung. Er
ist pünktlich. Er wird nie laut. Er ist Vegetarier. Seit zwölf
Jahren schon. Vielleicht isst er ab und zu einen toten Fisch. Er
hat einen trockenen Humor, der ankommt. Aber es ist ja gerade diese
scheinbare Unauffälligkeit, die ihn so gefährlich macht.
Kürzlich habe ich ihn beobachtet, als er mit seiner Digitalkamera
aus der Hüfte schoss. Und zwar während der Probe. Er ist
ein Besessener, was das Fotografieren betrifft. Seine Manie, die
Fotos seinen Kollegen per Mail zu übermitteln, hat sich herumgesprochen.
Immer wieder fängt er sie in den fatalsten Augenblicken ein:
Den Klarinettisten, wenn er im Augenblick höchster Konzentration
und Verzückung mit dem letzten Quentchen Atem und hochrotem
Kopf seinem Instrument das Letzte abfordert, es himmelwärts
zwingt und dabei die Augen wie im Zenith einer Ekstase schliesst.
Der etwas übertriebene Gesichtsausdruck gehört zum Geschäft,
aber wenn man dann die Fotos betrachtet und nicht gleichzeitig dieses
Solo auf der CD einspielt, wirkt dieser Akt überdreht, komisch.
Darauf hat es der Mann am Bass wohl abgesehen, wenn er seine Mails
abschickt. Die Kollegen zu verunsichern. Die Kollegen – und
den Boss! Einen Tag vor dem ersten Auftritt am 23. September habe
ich im Foyer des Schiffbaus ein Farbfoto gefunden. Diese Handschrift
kenne ich, diesen sicheren Schuss aus der Hüfte: Der Boss in
einer verzückten Dirigierbewegung erstarrt, als reite er auf
dem Wellenkamm einer Harmonie! Wer wohl hat dieses Bild mit einem
schwarzen Filzstift kreuzweise durchgestrichen?
Teil 3
Der Mann am Bass wird mir immer unheimlicher.
Da ist einmal das Foto des Leaders, mit Filzstift kreuzweise durchgestrichen.
Als er kürzlich nach der Probe mit mir zusammen an der Bar
stand, wo er beinahe gleichgültig an einem Glas Wein nippte,
sah ich zwischen seiner eigenen CD mit dem Titel „Late –
But not Too Late“ und der Noten Thad Jones „Tiptoe“
ein Bündel mit weiteren Fotos des Bandleaders: Die Fotos zeigten
ihn in allen möglichen Haltungen und Stellungen, beinahe in
sich gekehrt, meditativ, die Ellbogen seitlich am Körper, den
Blick auf den Boden gerichtet, als ob er den Duft einer Blume, die
irgendwo da unten auf dem Bühnenboden blühte, spielend
beschwören wollte. Oder eine Schlange zum Tanzen bringen wolle.
Dann gab es wieder andere Bilder, in denen er scheinbar lässig
die Phalanx seiner Musiker abschritt und ihnen so für Augenblicke
das Gefühl der individuellen Freiheit zu geben schien, als
ob er sie vorübergehend aus seiner unauffälligen Autorität
entlassen, im Kollektiv neue Energien freimachen wolle.
Als der Mann am Bass die Bar verließ, fiel mir auf, dass er
nicht auf direktem Weg dem Ausgang zustrebte, sondern wie probeweise
ein paar Sidesteps einstreute, auch mit der einen Hand Taktbewegungen
andeutete, als ob er ein Orchester dirigiere. Orchester? Ein ganz
bestimmtes Orchester, das Zurich Jazz Orchestra! Er machte dieselben
Bewegungen, die ich auf den Fotos gesehen habe. Und dann war diese
eigenartige Handbewegung zu seiner Jackkettasche.
Ja, da war noch etwas, was mir an diesem Tag an der Bar auffiel.
Der Anzug des Mannes am Bass saß nicht mehr satt am Körper,
sondern warf Falten, an einigen Stellen wirkte er gar zu weit. Und
trotzdem fielen mir in seiner Jackettasche die Umrisse eines Gegenstands
auf, den ich nur aus Kriminalfilmen kannte. Trug er wirklich eine
Pistole auf sich?
„Er hat acht Kilo abgenommen“, flüsterte mir der
Mann am Piano zu, der sich zu mir gesellt hatte. Er musste es ja
wissen, denn er hatte seinen Kollegen am Bass ja sozusagen immer
in Sichtweite.
„Ist er auf Diät?“
„Er isst keine Schokolade mehr.“
„Wer sagt das?“
„Seine Frau! Die muss es ja schließlich wissen. Und
nach den Konzerten kommt er später nach Hause als üblich.“
„Hat er eine Geliebte?“
Der Pianist zuckte mit den Schultern und bestellte ein Bier. Der
Mann mit dem Bass stand plötzlich wieder unter der Tür
der Bar und schaute sich um. Er grinste, knöpfte dann schnell
sein Jackett zu und wandte sich wieder ab. In seiner Jacketttasche
steckte dieser ominöse Gegenstand. Kaum zu erkennen. Er hatte
ja abgenommen.
„Er spinnt“, sagte der Pianist, nahm einen großen
Schluck und wischte sich mit dem Handrücken den Schaum, von
den Lippen.
Und ich werde mich jetzt um den Inhalt der ausgebeulten Jackettasche
kümmern. Und um sein Nachtleben.

Teil 4
Ich habe mich um das Nachtleben des Mannes am Bass gekümmert.
Nicht nur um seines. Was mir dabei aufgefallen ist: Früher
erschien er bei den Gigs immer im makellosen weißen Hemd.
Auch auf Tournée trug er beim Auftritt immer makellose Hemden,
um die ihn alle beneideten. Mit ihrer Leuchtkraft zogen sie die
Aufmerksamkeit des Publikums jedes Mal von seinen unmittelbaren
neben ihm plazierten Partnern am Schlagzeug und am Klavier ab. Es
hat gedauert, bis seine Kollegen das Geheimnis des weißen
Riesen zu lüften vermochten. Sein ständiger Zimmerpartner
Giorgio, der sardinische Gitarrist hat es ausgeplaudert. Der Mann
am Bass hat drei weiße Hemden. Jeden zweiten Abend nach der
Vorstellung reinigte er zwei davon mit einer geheimnisvollen Tinktur
aus der Tube, hängt sie dann auf den Bügel, spült
sie heiß ab, und am andern Morgen sind sie glatt und makellos,
als ob er sie soeben aus der Wäscherei geholt oder frisch gekauft
habe. Das hält er locker drei Wochen lang durch.
Aber jetzt? Er wirkt plötzlich etwas verwahrlost. Sein Hemd
ist zerknittert und gräulich. Warum interessiert es diesen
Mann, der doch mindestens so eitel ist wie seine Kollegen, der sich
täglich drei Stunden sportlich betätigt, um sein monströses
Instrument im Griff zu haben, plötzlich nicht mehr für
seine Kleidung? Warum trägt er auf Tournée plötzlich
immer ein und dasselbe Hemd?
Diese offensichtliche Wandlung im Wesen des Mannes am Bass haben
mir keine Ruhe gelassen, und deshalb habe ich ihn auch an den Tagen
zwischen den Abstechern heimlich zu beobachten begonnen. Dass der
Mann, der aus dem Westerwald stammt, öfter als früher
allein Spaziergänge unternimmt und dabei ein Köfferchen
mit sich trägt, ist nicht nur seiner Frau aufgefallen. Zweimal
bin ich ihm gefolgt. Beide Male habe ich ihn aus den Augen verloren.
Aber beim zweiten Mal, als ich im Wald umherirrte, habe ich Schüsse
gehört. Und dann habe ich ihn entdeckt. Er lehnte an einer
Eiche, hielt mit beiden Händen, in der sogenannten Combatstellung
eine Pistole umklammert und schoss auf ein sanft im Wind schwebendes
weißes Hemd, das an einem Ast, zwanzig Meter entfernt vom
Schützen, aufgehängt war. Er zielte vor allem auf die
Manschetten, so dass es aussah, als ob da jemandem die Hände
weggepustet worden seien.
Ich habe mich leise davon gemacht. Vorgestern, bei der Probe, an
der ich gegen meine Gewohnheit als scheinbare Zuhörerin teilnahm,
hatte der Mann am Bass einen lauernden Gesichtsausdruck. Und unser
Leader wirkte blass und unkonzentriert. Nach der Probe hat er mir
heimlich einen Umschlag zugesteckt und mir zugeflüstert, er
wolle mich in der Bar treffen.
„Trombone zieh Leine! Ein Schuss genügt. Und Hände
weg!“
Eine Morddrohung, auf rosafarbenem Papier aus einzelnen Buchstaben
zusammengesetzt. Die blaue Schrift war mir bekannt. Sie stammte
aus dem Flyer der Big Band.

Teil 5
„Dieser Gig vom 3. Februar: Die Ruhe vor dem Sturm. Der Mann
am Bass wirkte betont entspannt. Dass er kein weißes Hemd
trägt, ist ja mittlerweile bekannt. Aber das er an diesem Abend
mit einem schwarzen Hemd auftrat und dazu eine rote Krawatte umgebunden
hatte, war doch auffallend. Er hat das Rot der Notenständer
gewählt. Blutrot!
Der Abend begann so, wie wir es seit langem gewohnt sind. Der Bandleader
stand vor seinem Orchester, hob dann seine Arme, streckte die beiden
Daumen nach oben, und dann ging’s los! Der Mann am Bass spielte
seine Rolle als diszipliniertes Mitglied der Band souverän.
Er schaute aufmerksam auf den Leader, neigte sich leicht vor, um
seine Beflissenheit noch zu unterstreichen, zupfte und zupfte, und
seine Lippen spielten mit, formten sich zum sattsam bekannten Spitzmäulchen,
öffneten sich, und nur ab und zu verzerrte diese kleine diabolische
Grimasse seine Züge. Der Mann spielte einen Bassisten, aber
er spielte ihn nur. Hinter dieser jovialen Maske verbarg sich ein
anderer. Immer wieder, wenn der Leader seinen Blick nach rechts
richtete, um die Trombonen anzuheizen, wurde der Griff des Bassisten
härter, spannten sich seine Muskeln, und es war offensichtlich,
dass er das Gesicht des Chefs studierte. Als ob er prüfen wollte,
ob die anonymen Drohungen Wirkung zeigten.
Aber vielleicht bildete ich mir all das nur ein, und der Mann am
Bass hatte mit all dem nichts zu tun, sondern war der Mann aus dem
Westerwald, so wie wir ihn seit 18 Jahren alle kannten, pünktlich,
zuverlässig, der körperbewusste Mann mit dem trockenen
Humor, der seinen Platz in der Band offensichtlich gefunden und
keine weiteren Ambitionen hatte. Vielleicht hatte er sich ja nur
einen kleinen Kollegenscherz erlaubt!
Es war ja schließlich normal, dass der Mann am Bass, wenn
er sich sozusagen pur mit den Saiten seines Instruments befasste,
sein Bogen in dieses köcherartige Futteral unten am Bass gesteckt
hatte. Auch an diesem Abend war es so. Nur war dieser Abend, was
die Stimmung betrifft, anders als alle vorangegangenen. Und so weckte
der Bogen im Futteral Assoziationen an unsern Nationalhelden Wilhelm
Tell, der ja den Landvogt auch mit einem zweiten Pfeil im Köcher
gedroht hatte.
Der Mann am Bass hatte noch Reserven.
Zwar war es ja verabredet, dass unser Bandleader seinen Platz nach
der Pause einem Gastdirigenten zur Verfügung stellen würde.
Aber warum verabschiedete er sich vom Publikum so, als ob der Abend
zu Ende sei und wünschte allen eine gute Nacht? War er mit
den Nerven am Ende? Fürchtete er sich vor dem nächsten
Auftritt?
Als der Mann am Bass nach dem Konzert sein Instrument einpackte,
es in diese auslandende Hülle packte, habe ich den Leader beobachtet,
der an der Bar den zweiten Teil des Konzerts mitverfolgt hatte.
Und in diesem Augenblick wusste ich, dass er dasselbe dachte, wie
ich: In dieser Basshülle hätte ein ausgewachsener Mensch
locker Platz. Und eine stille Leiche erst recht!

Teil 6
Heute ist der Tag, an dem sich alles entscheidet. Und da sitzt das
Publikum und hat keine Ahnung, denkt, es sei ein Gig wie jeder andere.
Einfach nur der Abschluss einer gelungenen Saison. Hat denn keiner
bemerkt, dass sich der Mann am Bass ein neues weißes Hemd
gekauft hat? Und eine neue Krawatte. Und sogar ein neues Jackett
mit tadelloser Rückenpartie. Was braucht ein Bassist denn ein
Jackett von einem erstklassigen Schneider? Diese Frage drängt
sich geradezu auf. Während des Konzerts deckt ihn sein Instrument
vorn beinahe ganz zu, und von hinten sieht man ihn überhaupt
nie! – Also, warum dieses neue Jackett? Warum? Der Mann am
Bass hat heute seinen ultimativen Auftritt. Er rechnet fest damit,
dass man ihn von hinten sehen wird.
Da ist wieder sein Lächeln, sein Spitzmäulchen. Er steht
da, nervöser als sonst, aber das bemerken nur Eingeweihte.
Ist denn den Kollegen aufgefallen, dass der Mann am Bass sein eigenes
Instrument gar nicht aus der Hülle geschält hat? Als ob
er es an diesem Abend gar nicht benützen wollte. Alles deutet
darauf hin, dass er der Verfasser der anonymen Drohbriefe an die
Adresse unseres Bandleaders war. Die letzte Drohung ist gestern
Abend eingetroffen. Wieder mit beinahe dem-selben Wortlaut: Letzte
Warnung: Trombone zieh Leine! Sonst endest Du gut verpackt unter
der Erde!
Diese letzte Drohung hat scheinbar Wirkung gezeigt. Eigentlich sollte
das Konzert gleich beginnen, aber der Stefan ist nirgendwo zu sehen.
Der Mann am Bass hat auf die Uhr geschaut. Die Kollegen werden unruhig.
Und das Publikum rutscht auf den Sitzen umher. Ist mir die Sache
wirklich aus dem Ruder gelaufen? Hat der Mann am Bass sein Ziel
erreicht? Einmal vorn stehen und der Band seinen ganz persönlichen
Rhythmus aufzwingen! Und einmal dieses Allmachtsgefühl verspü-ren,
das manche Dirigenten so auskosten: Der Dirigent steht mit dem Rücken
zum Publikum. Er ist ein kleiner Gott, ist nur Rücken, Arme,
Hände, aber er zeigt sein Gesicht nicht. Er ist unverletzlich,
nicht wie die Musiker, deren Augen beim Bla-sen aus den Höhlen
quellen, der Köpfe rot anlaufen, deren Mimik oft zur Grimasse
verzerrt ist. Der Mann am Bass will nur dieses eine: Allmachtsgefühle!
Stefan ist noch immer nicht da! Der Mann am Bass hat also sein Ziel
erreicht. Er lächelt. Er schaut seine Kollegen an, zieht seine
Jackettärmel etwas nach vorn, streicht sein neues Jackett glatt.
Jetzt zeigt er fragend auf sich. Die Kollegen nik-ken. Er hat es
geschafft. Der Abend muss beginnen – der Mann am Bass ist
der große Retter! Dieses Triumphgefühl – eine sanfte
Röte auf der Stirn. Jetzt geht er nach vorn, verneigt sich
gekonnt, dann wendet er sich der Band zu. Man sieht ihn nur noch
von hinten. Ein guter Schneider, wirklich! Jetzt hebt er die Arme,
streckt die Daumen nach oben, wie er es bei Stefan abgeschaut hat,
und jetzt – jetzt gibt er den Einsatz. - Was ist denn das?
Die Band reagiert nicht? - Brav! Es hat also doch geklappt. Der
Mann am Bass erstarrt. Und er starrt jetzt bestimmt, auch wenn man
ihn nur von hinten sieht, auf sein eigens Instrument in der Hülle,
die sich jetzt langsam öffnet und – Kalli, das Spiel
ist aus! Es gab da noch ein paar Cleverere als dich! - Willkommen
Stefan Schlegel - Willkommen zu Deinem Abschiedskonzert !
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