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Zurich Jazz Orchestra - kurz ZJO

Das Zurich Jazz Orchestra

Begonnen hat alles vor über 10 Jahren mit einem Haufen ausgehungerter Jazzmusiker. Mittlerweile hat sich der ehemals wilde Haufen längst zu einem professionell strukturierten und vor allem musikalisch  herausragenden Orchester formiert, der bis heute als Kollektiv reibungslos funktioniert. 17 Musiker, allesamt Profis mit Solistenqualität spielen bereits seit dem Jahr 2000 in derselben Besetzung. Das Zurich Jazz Orchestra variiert gekonnt zwischen Mainstream und Avantgarde, orchestralem Big-Band-Sound und explosiven Improvisationen der Solisten.


Einer ...
für alle. Unser Orchesterleiter Rainer Tempel, Jahrgang 1971, weiss genau, was seine Jungs können und wollen. Und er kennt sein Publikum. Tempel arrangiert mit Niveau, Herz, Wissen und Seele. Er ist sich der reichen Tradition des Big-Band-Jazz bewusst, lässt sich aber dadurch nicht einengen.

...Gemeinsam
fürs ZJO. Wir sehen es in Sachen Hierarchie nicht so eng: Jeder darf sagen was er denkt. Orchesterleiter Rainer Tempel ist Primus inter Pares. Doch die 17 Musiker wissen aus Erfahrung, dass es dann am besten kommt, wenn sich alle geschlossen hinter Einen stellen. Schliesslich ist man nach aussen eine einzige Big Band, mit einer gemeinsamen grossen Begeisterung: dem Jazz.

Tradition ...
Was wäre Jazz ohne Tradition, ohne Grooves, die ganze Geschichten erzählen, ohne musikalische Zitate, die Ehre erweisen, wem Ehre gebührt. Tradition kommt vom lateinischen "tradere", das sowohl "übergeben" als auch "weitergeben" bedeutet. Wir sind ein sehr konstantes Orchester: Viele unserer Mitglieder sind seit der Gründung vor mehr als 10 Jahren beim ZJO. Dadurch prägt das ZJO eine eigene Tradition und gibt sich auch weiter, indem es zum Beispiel Volontären ermöglicht, als Studenten in einer richtigen Big Band zu spielen...

...und Aktualität
Nichts ist trister für die Kunst, als sich ständig und ausschliesslich auf Vergangenes zu beziehen. Das ZJO weiss um seine Wurzeln und kann daher umso buntere Blüten treiben. Wir laden Gäste ein, veranstalten internationale Kompositionswettbewerbe, um die Talente von Morgen schon heute zu entdecken und zu fördern, und wir bleiben nie stehen, auch wenn es manchman bequemer wäre.

Zuhause in Zürich ...
ZJO steht für Zurich Jazz Orchestra. Wir sind in Zürich zu Hause. Hier proben wir, hier geben wir regelmässig Konzerte, hier haben wir Familie und Freunde. Unser Management und unsere Gönnerverein arbeiten von Zürich aus. Wir lieben Zürich, wir verstehen uns zwar nicht gerade als Herzschlag, aber doch als Groove dieser Stadt.

...und auf der ganzen Welt
Auch wenn wir in Zürich zuhause sind: Wir fühlen uns auf der ganzen Welt wohl. Musiker sind per definition Kosmopoliten. Klänge kennen keine unverständlichen Laute, Musik kennt keine Grenzen, und wir haben keine Berührungsängste. Wir spielen Tunes aus Übersee, aus unserer unmittelbaren Umgebung, aus der Feder unseres deutschen Leiters. Manche Stücke, die wir spielen, sind schon um die ganze Welt gereist, uns sie haben dazu weder Pass noch Visa gebraucht. Dieser Gedanke gefällt uns.

Im Jazzclub...
Im Jazzclub Moods im Zürcher Schiffbau und im Musikklub Mehrspur an der Waldmannstrasse treten wir regelmässig und zu unserer grossen Freude immer vor vollen Rängen auf - natürlich immer wieder mit neuen Programmen. So geben wir dem Publikum Gelegenheit, unsere Vielfalt kennen zu lernen und uns dabei zuzusehen, wie wir uns immer weiter entwickeln. Ausserdem kann man an solchen Orten, Rauchverbot hin oder her, Jazzclub-Luft schnuppern, an der Bar einen Drink bestellen und in der Pause mit Freunden plaudern. Oder mit uns.

... oder im Büro
Das ZJO spielt gerne vor eigenem Publikum, das tut schliesslich auch jede Fussballmannschaft. Wir freuen uns aber auch immer sehr auf Auswärtsspiele: Wenn Sie möchten, kommen wir geren zu Ihnen. Sie dürfen einfach nicht vergessen, dass wir eine Big Band sind. Abgesehen davon, dass wir viel Platz brauchen und eine gewisse Lautstärke haben, sind wir aber äusserst pflegeleicht.

Unser Repertoire...
Unser Orchesterleiter Rainer Tempel arrangiert Stücke, die wir spielen. Manche übernehmen wir von anderen Musikern und adaptieren sie, andere komponiert Rainer Tempel nur für uns.

... und Ihres
Natürlich könnte Rainer Tempel auch jederzeit für Sie komponieren. Wünschen Sie sich ein Stück zu einem bestimmten Anlass, aus einem bestimmten Grund, mit einer bestimmten Message? Rainer Tempel wird offene Ohren haben für Sie - und sicher viel Spass an solchen Aufträgen.

Laut...
Wir sind laut, keine Frage. Schliesslich sind wir eine Big Band! 17 Mann in einem Raum, da kann es schon mal richtig laut werden. Das heisst aber nicht, dass wir drauflos tröten wie eine dahergelaufene Guggenmusig – wir wissen, was der Begriff „Dynamik“ bedeutet.

... und Leise
Natürlich können wir auch leise Töne anschlagen. Nichts ist schlimmer für Ohren und Nerven als ein Abend lang volle Lautstärke. Dynamisches Musizieren bedeutet für uns, uns auch zurücknehmen zu können, einem Solisten seinen Raum, dem Stück Luft zum Atmen zu lassen. Wir schätzen uns gegenseitig und wollen, dass Sie keinen Soundbrei serviert bekommen, sondern eben laute und leise Klänge, fortissimo, pianissimo und alles dazwischen.

Und wenn wir 7 Wünsche frei hätten ....

... würden wir uns ganz unbescheiden Folgendes wünschen ...

... einen eigenen Proberaum
mit einem Flügel, einem Schlagzeug, Notenständern und einer Besenkammer für unser Notenmaterial. Im Moment proben wir nämlich gewissermassen "auf Pump": Wenn uns der Musikklub Mehrspur und die Zürcher Jugendmusikschule eines Tages nicht mehr gratis proben lassen, stehen wir vor einem schier unlösbaren Problem - und vor allem auf der Strasse.

... ein besseres Probebudget
Im Moment proben wir pro Programm und Konzert zwei Mal; dafür erhält jeder Musiker 150 Franken, also 75.- pro Probe. Mehr Proben zu solchen Löhnen können wir uns schlicht nicht leisten, obwohl wir genau wissen, dass wir uns musikalisch besser entwickeln könnten.

... ein paar Mitglieder mehr
für unseren Förderverein. 100 wären eine Zahl, auf die wir echt stolz wären. Es müssen ja keine Unsummen sein, mit denen uns unsere Förderer unterstützen. Es ist einfach auch ein gutes Gefühl, diesen Rückhalt zu haben.

... ein Budget,
das uns erlaubt, unser Management anständig zu zahlen. Wir wissen ja, dass Bettina Uhlmann uns mag und dass sei uns nicht deshalb alles Administrative abnimmt, weil sie hofft, damit reich zu werden. Aber wir wissen ja alle, wie das ist mit solchen halbgratis-Jobs: Die Miete kann man davon schlecht bezahlen.

... einen Grammy
Echt, den würden wir gerne bekommen.

... einen Hauptsponsor,
der an uns so viel Freude hat wir wir an ihm. Wie heisst das in der Wirtschaft so schön: Win-win-Situation. Finanzielle Förderung gegen tollen Sound. Wir können uns schlechtere Deals vorstellen, und unmoralischere sowieso.

... ein tolles Publikum
Dieser Wunsch ist ja schon in Erfüllung gegangen. Wir haben Sie. Für Sie proben wir, für Sie treten wir auf, auch wenn das der einzige Wunsch gewesen sein sollte, der für uns in Erfüllung gegangen ist. Er würde sowieso zuoberst auf unserer Wunschliste stehen, wenn er noch offen wäre. Dafür möchten wir uns bei Ihnen allen sehr herzliche bedanken.